Die Hansestadt Hamburg zieht jeden Tag neue Besucher an, welche sich von ihrer Schönheit selbst überzeugen wollen. Die zahlreichen Brücken, der Hafen und die Innenstadt sind für Urlauber ein wahres Highlight.
Doch auch in einer Stadt wie Hamburg gibt es etliche Probleme, zum Beispiel den Umgang mit der Obdachlosigkeit, nun kam etwas Erschreckendes ans Licht…
Hamburg: Ehrenamtler vom Kältebus am Limit
Der Hamburger Kältebus, der obdachlosen Menschen in kalten Nächten heiße Getränke und Schlafsäcke bringt, ist gleich zum Saisonstart an seine Grenzen gestoßen. Statt auf der Straße zu helfen, wurden die Ehrenamtler in einen altbekannten Konflikt verwickelt: Krankenhäuser nutzen den Bus offenbar als Krankentransport.
Ein Facebook-Post der Freiwilligen schlägt hohe Wellen. „Wir waren fast den ganzen Abend mit kranken Menschen beschäftigt, die nicht im Krankenhaus bleiben durften“, schildert das Team. Besonders ein Fall sorgte laut „Mopo“ für Frust: Ein obdachloser Mann mit Suizidgedanken wurde entlassen und sollte in eine Notunterkunft gebracht werden. Doch der Mann fühlte sich dort unsicher und wollte zurück ins Krankenhaus – das ihn nicht aufnehmen wollte.
„Das ist nicht unsere Aufgabe“, stellt das Team klar. Statt obdachlosen Menschen auf der Straße zu helfen, wurden sie stundenlang zwischen Krankenhäusern und Notunterkünften hin- und hergeschickt, sie fühlen sich „emotional erpresst“.
Hamburg: Politik verspricht, aber es passiert wenig
Obwohl Hamburgs Krankenhäuser seit 2021 auf ihre Pflichten bei der Entlassung obdachloser Patienten hingewiesen wurden, passiert laut Ronald Kelm vom Gesundheitsmobil zu wenig. „Menschen werden ohne Arztbrief und Medikamente auf die Straße entlassen“, berichtet er.
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Der CDU-Abgeordnete Andreas Grutzek kritisiert die Situation laut „Mopo“ scharf: „Es ist empörend, wie dieses Problem auf dem Rücken der Ehrenamtler ausgetragen wird.“ Die Freiwilligen des Kältebusses appellieren an die Krankenhäuser: „Regelt den Verbleib obdachloser Menschen und ihren Transport bitte selbst!“