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Hamburg: Hacker-Angriff auf Klinik! 12.000 Menschen sind betroffen

In Hamburg kam es zu einem ziemlich schwerwiegenden Hacker-Angriff. Ausgerechnet ein Krankenhaus stand im Fokus der Diebe…

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Viele können sich keinen anderen Wohnort mehr vorstellen – Hamburg ist die Stadt, die für sie zur Heimat geworden ist. Hier spielt sich ihr ganzes Leben ab, sei es der Beruf, Familie oder auch wichtige Termine.

Auch Arzttermine zählen dazu, doch kürzlich gab es in Hamburg einen Vorfall, welcher viele Patienten einer Arztpraxis betrifft und schwerwiegende Folgen mit sich trägt…

Hamburg: IT-System wochenlang lahmgelegt

Unbekannte Hacker haben laut „Hamburger Abendblatt“ die IT des MVZ Herz-Lungen-Praxis Hamburg-Bergedorf, einer Tochtergesellschaft der renommierten LungenClinic Großhansdorf, lahmgelegt. Dabei verschafften sich die Täter Zugriff auf die sensiblen Daten von rund 12.000 Patienten. Wochenlang herrschte Ausnahmezustand, Termine mussten abgesagt werden, die Praxis war komplett offline.

Der Angriff, der sich rund um den Jahreswechsel ereignete, traf die Praxis mit voller Wucht. Nichts ging mehr – die Hacker verschlüsselten die gesamte Patientendatenbank. In der Folge war die Praxis gezwungen, anderthalb Wochen lang zu schließen. Die Klinik meldete den Vorfall sofort den Datenschutzbehörden in Hamburg und Schleswig-Holstein, auch das Cybersecurity-Zentrum der Polizei Hamburg ist eingeschaltet.

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Hamburg: Acht Wochen Kampf um die Daten

Wie das „Hamburger Abendblatt“ weiter berichtet, gelang es IT-Spezialisten Schritt für Schritt, die Daten zu retten – ein langwieriger Prozess, der bis heute nicht vollständig abgeschlossen ist. Acht Wochen lang konnten die Ärztinnen und Ärzte nicht zuverlässig auf die Gesundheitsdaten ihrer Patientinnen und Patienten zugreifen.


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Nun informiert die LungenClinic alle Betroffenen direkt. Denn auch wenn es bisher keine Hinweise auf einen Missbrauch der Daten gibt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Hacker Zugriff auf besonders sensible Gesundheitsdaten hatten. Ein Bekennerschreiben oder eine Lösegeldforderung ist bislang nicht eingegangen – doch die Unsicherheit bleibt.