Sarah Connor ist eine umtriebige Frau. Die Sängerin ist seit Jahrzehnten im Musik-Business erfolgreich, Mutter und Stiftungsgründerin. Letztere bringt ihr jetzt reichlich Häme ein. Nur weil sie im NDR zu sehen war.
Wenn Sarah Connor nicht gerade auf den Bühnen dieser Welt oder mit ihrer Familie in Südfrankreich unterwegs ist, setzt sie sich leidenschaftlich für den Tierschutz ein. Der NDR zeigte ihr Engagement – die Reaktionen erschrecken.
Sarah Connor provoziert ungewollt im NDR
„Das bricht mein Herz“ sagt Sarah Connor im NDR. Mit dieser Aussage und vielen weiteren zeigt sich die Sängerin in der Dokumentation „Unter Orcas“ verletzlich – und zugleich kämpferisch. Connor hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, die als Orcas bekannten Schwertwale zu schützen. Und als erbarmungslose „Killerwale“ will die Musikerin die unterschätzten Tiere schon gar nicht gesehen wissen.
Bereits als Kind erlebte Connor einen prägenden Moment in einem Zoo, wie sie im NDR preisgibt. Ein Delfin sei ihr besonders hilflos in seiner „Gefangenschaft“ erschienen, sie habe dem Tier unbedingt „etwas geben wollen“, so die Sängerin. Ihre Leidenschaft für die Tiere wuchs, spezialisiert sich mittlerweile vor allem auf Orcas. Es breche ihr Herz, die Tiere in Zoos gehalten zu sehen, nur um zahlende Besucher zu beeindrucken.
+++ „3nach9“ im NDR: Judith Rakers bekommt plötzlich ihr Fett weg – „Arrogant und aufgesetzt“ +++
NDR-Bilder bringen heftige Kritik
In der Dokumentation des NDR geht Sarah Connor zusammen mit der Unterwasserkamerafrau Christina Karliczek Skoglund auf Tour, um die „Geister der Arktis“ live zu erleben – viel weiter weg vom Ort des Geschehens lassen sich vor allem Kritiker an der Tierschützerin und Sängerin aus. Warum nur?
„Da fliegt die Jahrzehnte lang im Privat-Jet über den Atlantik […] Aber ja die Wale“, lässt sich ein Mann in den sozialen Netzwerken aus – und stellt das Engagement als Abgehoben dar. Der kleine Sparer daheim habe eben kleinere Probleme. Sogar „Doppelmoral“ werfen Kritiker Sarah Connor vor.
Mehr News:
NDR: Krasse Vorwürfe nach Sendung
Noch heftiger: Connor wolle sich nach erreichten Karrierezielen und Bekanntheit als Gutmensch darstellen, so wie andere „Stars und Sternchen“. Gemeint sind etwa Hannes Jaenicke, Frank Elstner oder Nina Bott. Dass Connor Aufmerksamkeit sucht, liegt tatsächlich auf der Hand – doch dahinter steckt der Wunsch, sich „dem Schutz und der Erhaltung der vom Aussterben bedrohten“ Orcas zu widmen.
Abseits des NDR ist Sarah Connor mit der „Iberian Orca Guardians“-Stiftung aktiv – und erhält in den sozialen Netzwerken Facebook, Instagram und Co. dafür auch reichlich Zuspruch. Dass sie sich eben auch ungewollt zur Zielscheibe macht, ist da wohl zu verkraften.