Am 16. Januar besucht Kanzlerkandidatin Alice Weidel (AfD) die Stadt Hamburg. Sie will die Stadt „auf Kurs bringen“, was für Feinde ihrer rechtspopulistischen Partei nach einer Kampf-Ansage klingt.
Da Hamburg als Linkes und auch Links-Extremes Zentrum gilt, gibt man sich natürlich schon im Vorfeld ebenfalls kämpferisch. Mit klaren Ansagen und harten Bandagen…
Hamburg: „Nicht willkommen“
Als es zum G20-Gipfel 2018 noch „Welcome to Hell“ hieß und sich die Hansestadt tatsächlich in eine Art Hölle mit Straßenprotesten, roher Gewalt und Vandalismus par Excellence verwandelte, ist Weidel bislang nur „nicht willkommen“. Doch dahinter steckt weitaus mehr.
Linke Protestler rufen nämlich zu massiven Gegen-Demonstrationen auf, die der AfD und Alice Weidel zeigen sollen: Rechtspopulismus, nicht mit uns! Ab 19 Uhr wird Weidel in Hamburg erwartet. Den Auftritt werten links eingestellte Kritiker via X als reine „Nazipropaganda“.
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Weidel hatte zuletzt beim AfD-Parteitag in Sachsen für Aufsehen gesorgt und wird in Hamburg zum Thema „Schiffbruch für die Ampel: Hamburg und Deutschland wieder auf Kurs bringen“ sprechen, wie die AfD Hamburg auf ihrer Homepage ankündigt.
Das „Bündnis gegen Rechts“ ruft unterdessen zu Protesten auf und schreibt: „Dem widersetzen wir uns energisch und fordern alle Hamburger*innen auf, gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen!“ Die Gegendemonstration beginnt um 17 Uhr am Hauptbahnhof, Ausgang Kirchenallee. Um die Sicherheit zu gewährleisten, wird die Polizei Hamburg mit zahlreichen Kräften vor Ort sein.
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Die Polizei warnt vor Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt. Wie Polizeisprecher Patrick Schlüse mitteilte, könne es in den Stadtteilen St. Georg, Altstadt und Neustadt zu temporären Straßensperrungen kommen. Mehrere Versammlungen und Demonstrationszüge seien angekündigt. „Im Umfeld der Versammlungen kann es daher zu umfangreichen Sperrungen kommen“, so Schlüse gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“.