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Hamburg: Gewitter-Drama trifft Norddeutschland! Hunderte Menschen in Not

Seit Sonntag, den 21. Juli, hat die Feuerwehr in ganz Deutschland wegen eines starken Gewitters mächtig zu tun – auch Hamburg und Umgebung sind betroffen.

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Hamburg: Wetten, das hast du über die Stadt noch nicht gewusst

In einigen Teilen Deutschlands ist es eine stürmische und vor allem regnerische Nacht. Feuerwehren und Polizei rücken Hunderte Male aus. Auch in Hamburg kam es zu einigen Einsätzen.

Vor allem in Quickborn bei Hamburg hat das heftige Gewitter mit Starkregen neben vollgelaufenen Kellern auch für schwere Verletzungen gesorgt.

Heftige Gewitter in Hamburg und Umgebung

Bei einem Blitzeinschlag in einem Park im niedersächsischen Delmenhorst wurden acht Mitglieder einer Familie verletzt, die unter einem Baum gesessen hatten. Ein fünfjähriger Junge und ein 14-jähriges Mädchen wurden laut Polizei reanimiert und mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die 38-jährige Mutter, ihr 40-jähriger Mann, eine zwei- und eine neunjährige Tochter, ein zwölfjähriger Sohn und ein 31-jähriger Verwandter wurden ebenfalls in Krankenhäuser gefahren.

Auch im Südwesten von Niedersachsen hatte es schwere Gewitter mit Starkregen gegeben. Mancherorts fielen rund 29 Liter pro Quadratmeter pro Stunde, wie eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagte. Laut dem DWD wird es in der Region nun etwas kühler und unbeständiger.

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Gewitter über Quickborn bei Hamburg

Eine Stadt in Schleswig-Holstein war besonders betroffen: In Quickborn im Kreis Pinneberg gab es mehr als 200 Feuerwehreinsätze. Das Gewitter am frühen Abend brachte dem Kreisfeuerwehrverband zufolge sehr viel Regen und starken Wind mit sich. An einigen Einsatzstellen seien Personen zeitweise vom Wasser eingeschlossen worden. Einige Unwetter-Betroffene bekamen in der Hauptfeuerwache Quickborn Unterschlupf. Zwischenzeitlich habe es einen großflächigen Stromausfall gegeben.


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Einige Personen standen zwar sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens, glücklicherweise wurde bei diesem Einsatz bisher niemand ernsthaft verletzt. Der Bürgermeister der Stadt Quickborn, Thomas Beckmann, war vor Ort, um sich ein Bild über die Einsätze in seiner Stadt zu machen. Ebenfalls war der Kreiswehrführer, Stefan Mohr, vor Ort, um die Einsatzleitung zu beraten.

Um 0.00 Uhr sind noch ungefähr 30 Einsatzstellen offen. Seit Mitternacht werden die ersten Einsatzkräfte entlassen. Die Einsatzmaßnahmen werden wahrscheinlich noch mehrere Stunden andauern. (mit dpa)