Der Zoll in Hamburg machte heute (12. Februar) eine schockierende Entdeckung.
Was wie harmlose Lufterfrischer-Dosen aussah, entpuppte sich als Transportmittel für Heroin – die Hamburger Einsatzkräfte untersuchen den Fall weiter.
Hamburg: Röntgenbild enthüllt Rekord-Fund
Ein vermeintlich harmloser Transport von Lavendel-Raumduft entpuppte sich Anfang Februar als spektakulärer Drogenfund. Ein Hinweis aus den Niederlanden und Belgien brachte die Zollfahnder auf die Spur der Lieferung, die für einen Empfänger in den Niederlanden bestimmt war. Bei einer Röntgenkontrolle des Trailers stellten die Einsatzkräfte Unregelmäßigkeiten fest – und entdeckten wenig später die rekordverdächtige Menge Rauschgift.
Versteckt war das Heroin in voll funktionsfähigen Sprühdosen – eine raffinierte, aber hochriskante Methode. Denn das Treibgas-Duftgemisch in den Dosen war extrem entzündlich, ein unvorsichtiges Öffnen hätte eine starke Verpuffung auslösen können. Erst mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr Kiel gelang es, die Drogen sicher aus ihrem Versteck zu bergen.

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Hamburg: Lebensgefährliche Entnahme des Heroins
„450 Kilo Heroin ist eine erhebliche Menge, die aufwendig versteckt wurde, den Einsatzkräften des Zolls jedoch nicht verborgen blieb“, erklärte Susann Heße, Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes Hamburg. Die internationale Zusammenarbeit habe entscheidend zum Erfolg beigetragen.
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Nun laufen die Ermittlungen auf Hochtouren: Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, das Heroin sichergestellt. Die weiteren Nachforschungen übernimmt das Zollfahndungsamt Hamburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Lübeck. (ots)