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Hamburg: Nächstes großes Unternehmen ist insolvent! Die Folgen sind deutlich spürbar

In Hamburg ist schon wieder ein Unternehmen insolvent gegangen, das wird sich bald für alle bemerkbar machen…

© IMAGO/Christian Ohde

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Viele Hamburger Unternehmen haben sich bereits in ganz Deutschland einen Namen gemacht. Tchibo stammt ursprünglich aus der Hansestadt, jedoch kennt nahezu jede es!

Bei einigen Unternehmen läuft es jedoch nicht immer so und, ganz egal wie groß und erfolgreich sie wirken – eines von ihnen hat nun Insolvenz anmelden müssen. Dieser Umstand betrifft viele Menschen…

Hamburg: Traditionsfirma vor dem Aus

Ein weiteres Hamburger Unternehmen aus der Kreuzfahrtbranche gerät ins Straucheln: BMI Projects, einst Spezialist für den Innenausbau von Luxuslinern, hat Insolvenz angemeldet, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.

2016 mit der ambitionierten Vision gegründet, weltweit zu den führenden Innenausbau-Firmen der Kreuzfahrtindustrie zu gehören, arbeitete BMI Projects für renommierte Reedereien wie Hapag-Lloyd Cruises und TUI Cruises. Laut „Hamburger Abendblatt“ erzielte das Unternehmen vor der Corona-Pandemie einen Jahresumsatz von 17 Millionen Euro. Doch dann kam der Stillstand: Durch die Pandemie wurden Aufträge verschoben oder storniert – ein finanzieller Einbruch, von dem sich die Firma bis heute nicht erholen konnte.

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Hamburg: Wie geht es jetzt weiter?

Laut dem Insolvenzverwalter soll das Geschäft zunächst weiterlaufen. Eine Auffanggesellschaft sei in Planung, um zumindest fünf verbliebene Mitarbeiter zu übernehmen. Für Hapag-Lloyd Cruises hat die Insolvenz laut Unternehmenssprecherin keine direkten Auswirkungen, doch man hoffe auf eine gute Lösung für alle Beteiligten. Die übrigen Firmen der Bez Group, zu der BMI Projects gehört, seien nicht betroffen.


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Ob das Hamburger Unternehmen doch noch gerettet werden kann oder endgültig von der Bildfläche verschwindet, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden.