Das Molotow ist aus Hamburgs Musik- und Kulturlandschaft nicht wegzudenken. Seit Jahrzehnten gilt der Club als wichtige Anlaufstelle für Indie-Konzerte, Newcomer-Bands und alternative Clubnächte. Seine Geschichte ist geprägt von Umzügen, Schließungsdrohungen und immer großem Rückhalt aus der Szene.
Nach dem Abschied vom Standort am Nobistor beginnt nun ein neues Kapitel. Der traditionsreiche Hamburger Club hat eine neue Bleibe gefunden – zentral, geschichtsträchtig und mit guter Perspektive.
Hamburg: Neueröffnung an der Reeperbahn
Am Freitag (28.März) eröffnet das Molotow offiziell an der Reeperbahn 136 in Hamburg. In den letzten drei Monaten ist der Club in das markante Haus mit dem Fachwerkgiebel gezogen. Dort befand sich einst der berühmte „Top Ten Club“, in dem bereits die Beatles und die Kinks auftraten. Zuletzt war das „moondoo“ dort beheimatet.
Der Neustart wird mit einer großen Re-Opening-Party gefeiert, inklusive Live-Musik und mehreren Veranstaltungen. Die neuen Räumlichkeiten wurden von der „Hamburg Kreativ Gesellschaft“ zum Jahresbeginn übernommen und an das Molotow untervermietet. Ein Mietvertrag bis mindestens 2040 sichert dem Club eine langfristige Perspektive.
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Hamburg: Bar im Keller nach Vorgänger benannt
Das neue Molotow in Hamburg erstreckt sich über zwei Etagen. Im Erdgeschoss befindet sich die große Bühne. Im Keller wurde die Top Ten Bar eingerichtet – benannt nach dem historischen Vorgängerclub. Molotow-Geschäftsführer Andi Schmidt erklärt: „Wir freuen uns nicht nur darüber, hier auf St. Pauli einen neuen Standort gefunden zu haben, sondern auch, dass wir an diesen historisch wichtigen Ort die Live Musik zurückbringen dürfen.“
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Kultur- und Mediensenator Dr. Carsten Brosda lobt den Schritt: „Das Molotow ist einer der wichtigsten Clubs Hamburgs, wenn es um internationale Newcomer und Indie-Perlen geht. Viele bekannte Bands sind in und mit dem Molotow groß geworden. Heute beginnt für das Molotow ein neues Kapitel in neuen Räumen.“