Nun ist es vorbei – nach der Bundestagswahl wurde jetzt in Hamburg auch die Bürgerschaftswahl hinter sich gebracht. Obwohl die Ergebnisse schon zu erwarten waren, rückte eine Partei trotzdem in den Fokus.
Die Linke erzielt bei den Bürgern in Hamburg einen Aufstieg, den vor ein paar Monaten wohl niemand für möglich gehalten hätte. Doch mit dem Erfolg gibt es eine ernste Entscheidung zu treffen.
Hamburg: Jetzt geht es erst los…
Die Ergebnisse der Wahl sind eindeutig – eine rot-grüne Spitze ist in Hamburg wieder möglich. Die SPD räumte mit 33,5 Prozent ordentlich ab, dicht darauf folgt die CDU mit 19,8, und die Grünen mit 18,5 Prozent. Besonders überraschend: Die AfD schmierte mit nur 7,5 Prozent in Hamburg, im Vergleich zur Bundesebene, ziemlich ab. Doch der wahre und überraschende Gewinner ist klar – die Linken knacken mit 11,2 Prozent einen neuen Rekord.
Dieser unverhoffte Triumph in Hamburg, in Kombination mit dem Erfolg bei der Bundestagswahl, ist für die Partei ein Grund zu feiern. In der Hansestadt erreichen sie somit das erste Mal ein zweistelliges Ergebnis. Die Spitzenkandidatin der Linken, Cansu Özdemir, begründet das laut „Spiegel“ mit einem Wahlkampf, in dem sie von Tür zu Tür gingen, um mit den Menschen zu reden, und sie somit zu überzeugen.
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Hamburg: Es gibt einen Haken
Doch durch die unerwarteten Erfolge befindet sich Spitzenkandidatin Cansu Özdemir nun in einem Zwiespalt. Bei der Bundestagswahl gewann sie ein Direktmandat, ob sie dieses jetzt annimmt und nach Berlin geht, oder ob sie bei der Bürgerschaft in Hamburg bleibt, lässt die Politikerin laut „Spiegel“ offen.
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Sie gibt an, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen, wenn sie wieder einen klaren Kopf habe. Am Tag der Wahl war schließlich genug los – es muss erstmal Ruhe einkehren. Die Zeit des ewigen Wahlkampfes ist jetzt auch in Hamburg erstmal vorbei, jetzt heißt es: Abwarten und Tee trinken.