Anfang Mai war Isin noch mit ihrem Mann Kai am Hamburger Hafen und trank ein Bier. Trotz des Sonnenscheins war die Zeit auch von tiefer Trauer geprägt – es war klar: Das wird das letzte Mal sein.
Die 55-Jährige ist an Krebs erkrankt, das Stadium: fortgeschritten. Eigentlich wollten die beiden den gemeinsamen 20. Hochzeitstag feiern, der 5. Mai war angedacht. Doch dann musste es schnell gehen – und der ASB-Wünschewagen stand bereit. Isin konnte sich noch verabschieden – jetzt ist sie tot.
Hamburg: Ein letztes Bier an den Landungsbrücken
Der letzte Hamburg-Besuch führte das Paar in das Miniaturwunderland, an die Landungsbrücken, auf einen Schluck „Alsterwasser“ – wo sie und Ehemann Kai ein letztes Mal Bier tranken.
Am Ende fuhr das Wünschewagen-Team die Dame noch in die Region Hannover – denn dort wartete jemand besonderes auf Isin: Kater „Fussel“. Ehemann Kai holte ihn in das Innere des Wagens, „Fussel“ kuschelte sich an Inis‘ Körper. Jetzt ist die 55-Jährige gestorben – die Trauer ist groß.

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Hamburg: „Danke“
„Danke, an das Team, dass wir das noch machen konnten“, bedankt sich Kai beim Wünschewagen. Er hat noch einen Wunsch: Er bittet im Namen von Isin’s Freunden, Angehörigen, Kollegen und Wegbegleitern um Spenden zugunsten des ASB-Ehrenamtsprojekts. Auch zukünftig sollen diese Sterbenskranken noch einen letzten Herzenswunsch ermöglichen.
Der ASB-Wünschewagen ist davon ganz berührt. „Unsere Gedanken sind bei Kai und Fussel. Und ganz besonders bei Isin, die in unserer Vorstellung jetzt guter Dinge an der Elbe ist“, heißt es. Auch in den sozialen Medien schlägt Isin’s Tod große Wellen.
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„Schön, dass Ihr diesen Ausflug noch unternehmen konntet. Die Erinnerung wird nun bleiben. Herzliches Beileid“, ist nur eines der über 100 Kommentare unter dem Gedenkpost auf Facebook. Die Dankbarkeit um den Wünschewagen ist groß.