Egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zu einer Verabredung oder ein Besuch bei den Liebsten – der HVV bringt jeden Fahrgast an sein Ziel. Was wie ein perfekter Traum klingt, hat jedoch auch Tücken.
Jeder, der regelmäßig mit dem HVV fährt, kenn das übliche Problem – die Züge oder Busse verspäten sich, die Umstiegszeit wird knapp und gerade an Haltestellen wie dem Berliner Tor heißt es dann: Treppen hoch sprinten. Nun äußert sich das Unternehmen zu einem dieser Probleme…
HVV: Wenn die Rolltreppe nicht rollt
Jeder kennt es: Man betritt eine U-Bahn-Station, will bequem nach oben – doch die Rolltreppe steht still. Besonders ärgerlich, wenn man es eilig hat, schwere Taschen trägt oder darauf angewiesen ist. Aber warum passiert das so oft? Dafür gibt es einfache Erklärung: In vielen Stationen wird eine der Rolltreppen bewusst ausgeschaltet, um als feste Treppe zu dienen. So will man sicherstellen, dass die Station auch ohne bewegliche Fahrtreppe zugänglich bleibt – ein bürokratischer Kniff, der bei Fahrgästen oft für Verwirrung sorgt.
Mit über 200 Fahrtreppen im Netz der Hochbahn bleibt es nicht aus, dass immer irgendwo eine in der Wartung ist. Monatliche Sichtprüfungen, vierteljährliche Komplett-Checks und eine Generalüberholung nach 15 Jahren – das Wartungsteam hat alle Hände voll zu tun. Doch diese Maßnahmen sorgen dafür, dass die Treppen ihre geplante Lebensdauer von 30 Jahren erreichen. Viele Rolltreppen scheinen defekt zu sein – so die Meinung der Fahrgäste. Und sie sind sich einig: Das dauert zu lang.
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HVV: „Geschichte aus einem Entwicklungsland!“
In den sozialen Netzwerken schimpft ein genervter Fahrgast aus Harburg. Dort ist eine Rolltreppe seit Oktober außer Betrieb – und das seit über einem Jahr! „Das darf man niemandem erzählen“, meint er. Auch an anderen Stationen ist die Wut groß. „Hier geht gefühlt nie eine Rolltreppe!“, ärgert sich eine Pendlerin am Jungfernstieg. Frustrierte Fahrgäste bleiben oft ohne klare Informationen, warum genau eine Treppe defekt ist – und vor allem, wann sie wieder funktioniert.
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Die Hochbahn betont, dass Reparaturen so schnell wie möglich durchgeführt werden. Doch bei komplexen Schäden dauert es oft länger als gewünscht. Fahrgäste fordern mehr Transparenz und ein schnelleres Vorgehen, denn für viele fühlt es sich an, als würden die defekten Rolltreppen zur Dauerbaustelle werden. Eines ist sicher: Solange der Ärger so groß ist, bleibt das Thema weiter in der Diskussion.