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HVV setzt auf autonome Shuttles – Nutzer fordern Verhaltens-Regeln

Der HVV hat etwas angekündigt, was es so noch nie gegeben hat! Doch Pendler fordern klare Regeln.

© IMAGO / Hanno Bode IMAGO / Zoonar

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Viele Hamburger nutzen fast täglich die Angebote des HVV – sofern alles wie geplant fährt, kommen sie so sehr unkompliziert an jedes Ziel, das sie sich vorstellen können.

Nun hat der HVV eine große Innovation angekündigt, die den Straßenverkehr definitiv revolutionieren könnte – doch statt reiner Anerkennung und Lob fordern Fahrgäste schon vor Beginn des Projekts so einiges, kann das gut gehen?

HVV: Pilotprojekt für autonome Busse

Der Hamburger Verkehrsverbund geht den nächsten großen Schritt in Richtung autonomes Fahren. Ab 2025 wird die Hop-Flotte in Harburg um fünf selbstfahrende Kleinbusse erweitert. Das Projekt „Ahoi“ soll zeigen, wie gut autonome Fahrzeuge in den Stadtverkehr integriert werden können. Doch bevor die fahrerlosen Shuttles wirklich losrollen, gibt es laut „Hamburger Abendblatt“ eine große Herausforderung: die Akzeptanz bei den Fahrgästen. Um herauszufinden, was sich die Hamburger von den neuen Bussen wünschen, hat der HVV eine umfangreiche Bürgerbefragung durchgeführt – mit überraschenden Ergebnissen!

Die meisten Teilnehmer stehen dem autonomen Fahren grundsätzlich offen gegenüber. Doch viele wünschen sich klare Verhaltens-Regeln für die neuen Busse. Ein Verhaltenskodex soll sicherstellen, dass alle Fahrgäste respektvoll miteinander umgehen. Besonders oft wurde bemängelt, dass manche Menschen zu viel Platz einnehmen, laute Musik hören oder unangenehme Gerüche verbreiten. Ohne einen Fahrer an Bord, der notfalls eingreift, könnte das zum Problem werden.

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HVV verspricht Umsetzung

Neben dem sozialen Miteinander gibt es noch weitere Forderungen. Viele wünschen sich bessere Barrierefreiheit, etwa Rampen für Rollstühle oder akustische Signale für sehbehinderte Menschen. Auch das Thema Sicherheit spielt eine große Rolle. Ohne Fahrer muss das System Fragen beantworten können wie: „Warum hält der Bus gerade an?“ oder „Wie lange dauert die Fahrt noch?“. Ein Notfallknopf soll laut „Hamburger Abendblatt“ zusätzlich für ein sicheres Gefühl sorgen.


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Der HVV hat bereits eine lange Liste an Forderungen gesammelt – über 50 Punkte stehen auf dem Anforderungskatalog! Viele davon sollen direkt umgesetzt werden, verspricht Michelle Mittmann von den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH). Das Ziel sei klar: Die autonomen Shuttles sollen sich nahtlos in den öffentlichen Nahverkehr einfügen und für alle Menschen zugänglich sein.

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