Das Alsterhaus in Hamburg wurde Schauplatz für eine Protestaktion der Klimabewegung Extinction Rebellion. Der Grund: Die Gruppe forderte ein „Entmilliardärisieren“. Mit einem Banner, welcher am Alsterhaus heruntergelassen wurde, machte die Bewegung auf sich Aufmerksam!
Doch wie geht das Alsterhaus mit dieser Protestaktion um? Und muss das Kaufhaus, welches zur KaDeWe-Gruppe gehört, mit weiteren Vorfällen dieser Art rechnen?
Hamburg: Alsterhaus wird Schauplatz von Protest
Passanten, die am Dienstagnachmittag (4. Februar) über die Edelmeile Jungfernstieg flanierten, zeigten sich sichtlich erstaunt, als plötzlich am beliebten Luxuskaufhaus Alsterhaus ein Banner die Außenfassade heruntergelassen wurde. Auf diesem wurde durch die Klimabewegung Extinction Rebellion ein „Entmilliardärisieren“ gefordert. Dabei sollte das Alsterhaus als Schauplatz dienen, um einen Protest gegen Superreiche auszusprechen, die in dem Kaufhaus täglich ihr Geld lassen.
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Doch richtete sich der Protest wirklich gegen das Alsterhaus, oder gegen die Hansestadt Hamburg? Schließlich leben in der Hafenmetropole mindestens 40.000 davon sowie rund ein Dutzend Milliardäre.
Hamburg: Sirenen am Alsterhaus
Um 14:30 Uhr wurde von den Aktivisten der Banner an der Alsterhaus-Balustrade heruntergelassen, mit der Aufschrift: „Entmilliardärisieren – für Klima, Natur und Demokratie“. Dazu heulten über den Jungfernstieg Sirenen, die auf den Protest aufmerksam machen sollten.
Eine Sprecherin der Aktivisten erklärt laut „Hamburger Abendblatt“ in einer Mitteilung: „Der Lebensstil der Superreichen ist extrem lebensfeindlich. Mit ihrem Konsum, mit hemmungslosem Fliegen in Privatjets zu riesigen Luxusyachten treiben sie die Klimakatastrophe voran. Gesetzgebungen, die dem Gemeinwohl und der Transformation der Industrie zur Klimaneutralität dienen, werden gezielt verhindert, um der Profite der eigenen Unternehmen willen, nicht selten durch Öl oder Gas.“
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Durch die Protestanten heißt es, dass Polizisten „ruhig und besonnen“ auf die Protestaktion reagiert hätten und von „vier Personen“ die Personalien festgestellt hätten, die „friedlich den Ort verlassen“ hätten. Ob Hausfriedensbruch besteht, behält sich das Alsterhaus aktuell noch vor.