Schleswig-Holstein steht still, denn Bauarbeiten legen den Bahnverkehr der Deutschen Bahn an de Nordsee und Ostsee lahm. Für tausende Pendler im Norden wird der Weg zur Arbeit zum absoluten Albtraum.
Denn wer dachte, das tägliche Pendeln sei ohnehin schon nervenaufreibend genug, wird im April und Mai in Regionen der Ostsee und Nordsee eines Besseren belehrt. Die Deutsche Bahn im Norden und die Nordbahn machen ernst und stellen gleich reihenweise den Betrieb ein.
Ostsee und Nordsee: Totalausfall bei der Deutschen Bahn im Norden
Von Kiel bis Flensburg, von Hamburg bis Lübeck, überall wird gebaut, gesperrt, umgeleitet oder gleich ganz gestrichen. Bis zum 17. Mai verwandeln herrscht auf den Schienenstrecken besonders Nachts gespenstische Leere. Doch auch an weiteren Tagen herrscht Chaos. Vom 24. April bis 4. Mai fahren zwischen Rendsburg und Kiel gar keine Züge mehr.
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Und wer auf den RE74 setzt, darf sich vom 17. bis 22. April auf komplette Ausfälle gefasst machen. Zwischen 20 Uhr und 7 Uhr ist an Reisen hier kaum zu denken, denn die Züge bleiben im Depot. Der Norden wird scheinbar völlig abgeschnitten. So fahren bis zum 7. April fahren zwischen Eckernförde und Flensburg keine Züge und das ist erst der Anfang.
Ostsee und Nordsee: Deutsche Bahn im Norden streicht Verbindungen
Weitere nächtliche Sperrungen folgen direkt danach. Wer spät unterwegs ist, steht wortwörtlich im Dunkeln. Reisende zwischen Hamburg und dem Umland könnten auf die S-Bahn-Linie S3 ausweichen. Doch auch hier hagelt es Ausfälle. Vom 22. März bis 17. Mai kommt es auf mehreren Streckenabschnitten nächtlich zu Zugausfällen. Auf der Strecke Hamburg nach Lübeck ist vom 9. bis 25. April nichts mehr wie es war.
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Vor allem im Angesicht der kommenden Osterfeiertage sind diese Ausfälle nur schwer zu verkraften. Auch die Bahnverbindung Husum – St. Peter-Ording macht am 14., 19. und 25. April abends komplett dicht. Wer auf ein entspanntes Wochenende am Meer hoffte, wird leider enttäuscht. Die Deutsche Bahn verspricht langfristige Verbesserungen durch die Bauarbeiten. Doch bis dahin heißt es: Nerven behalten und mehr Zeit einplanen.