Die Nordsee-Orte stimmen sich langsam auf die Saison ein – die ersten Urlauber strömen bald herbei, und der Frühling bringt frischen Wind! In einem Ort wird jetzt ein Wahrzeichen ins rechte Licht gerückt und das sorgt für ordentlich Zündstoff.
Viele schütteln nur den Kopf – „so bescheuert“. Der Aufschrei in den sozialen Netzwerken ist laut! Das Wahrzeichen an der Nordsee wird jetzt zum Streitpunkt…
Nordsee: Umzug in der Kritik
Der berühmte „BÜSUM“-Schriftzug ist mehr als nur ein einfaches Fotomotiv, das zweimal im Jahr auf- und abgebaut wird. Dieser kolossale Schriftzug mit seinen beeindruckenden 4,5 Tonnen wird mit einem Autokran umgezogen – immer im Herbst und im Frühjahr. Manche sind begeistert von dem Hingucker, doch für viele andere erscheint es wie ein völlig überflüssiger Luxus.
„Das ist genau so bescheuert, als wenn ich mir ein Schild ‚HOME‘ zu Hause hinhänge, als wenn ich nicht weiß, wo ich bin“, heißt es in den sozialen Netzwerken. Und was denken die Nordsee-Urlauber, die jedes Jahr immer wieder kräftig Geld in Büsum lassen? Genau: „Büsum nimmt doch genug ein von den Urlaubern, da kommt es nicht auf so etwas an“, heißt es ironisch.
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Nordsee: Sinnloser Aufwand
Und es gibt noch mehr Stimmen, die diesen ganzen Aufwand und die Kosten hinterfragen. Warum wird der riesige Schriftzug zweimal im Jahr umgezogen und nicht einfach dauerhaft an einem Ort platziert – ist das wirklich nötig? Was als simples Fotomotiv begann, ist mittlerweile ein Symbol für die Stadt Büsum geworden, doch ein Umzug ist in den Augen vieler sinnloser Aufwand.
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Ob als Selbstbeweihräucherung oder als Marketingstrategie – der „BÜSUM“-Schriftzug ist im Gespräch. Doch wie viel Sinn macht es wirklich, den Schriftzug ständig hin- und herzubewegen, nur damit er zur Saison wieder strahlt? Fakt ist: Der Schriftzug zieht damit ordentlich Aufmerksamkeit auf sich.