Nicht alle Badegäste sind sich der Gefahren bewusst, die das Wasser der Ostsee mit sich bringen kann.
Eine Frau machte eine unfreiwillige Reise auf der Ostsee in Richtung Schweden – an die sie sich wohl noch ihr ganzes Leben erinnern wird.
Böser Verdacht auf der Ostsee
Die Polizisten der Polizeiwache in Krynica Morska an der polnischen Ostsee-Küste staunten am 15. Juli nicht schlecht. Gemeinsam mit den Grenzschutzbeamten patrouillieren die Ordnungshüter regelmäßig die Wassergebiete, um für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen.
Während einer ihrer Runden in der Danziger Bucht fiel ihnen eine treibende Matratze ins Auge – etwa 400 Meter vom Ufer entfernt. Sofort fuhren die Beamten los, um die Lage zu prüfen, und machten eine Frau (33) in Not aus. Doch der war ihre gefährliche Lage gar nicht bewusst.
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Ostsee: Abgetrieben ohne Sinn und Verstand
Zum Glück stellte sich heraus, dass eine 33-jährige Frau auf einer Luftmatratze in der Ostsee trieb. Die Frau, die offenbar gerade erst aufgewacht war, zeigte überrascht von der Anwesenheit der Polizei. Sie entschuldigte sich und erklärte, dass sie keine Gefahr erkannt hatte.
Eine Situation, die deutlich gefährlicher war, als sich die Betroffene wohl eingestand. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) warnt: „Besonders Luftmatratzen oder aufblasbare Inseln verleiten häufig dazu, sich unkontrolliert treiben zu lassen“.
Ostsee: Unterschätzte Gefahr
Bei der Nutzung von aufgeblasenen Wasserspielzeugen (Luftmatratzen, Gummitiere und Ähnliches) können auch Schwimmer leicht ins tiefe Wasser geraten oder auf offenen Gewässern abtreiben. Bei ablandigen Wind und Strömungen wird das Zurückpaddeln aus eigener Kraft fast unmöglich. Bei der Verwendung von Luftmatratzen sollten regelmäßig Fixpunkte am Ufer gesucht werden, um ein Abtreiben zu verhindern.
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Die Polizisten nutzten die Gelegenheit, um die Frau über die Risiken und die Regeln für sicheres Verhalten am Wasser aufzuklären. Danach begleiteten sie die Urlauberin sicher zurück ans Ufer. Glück gehabt!