Auf Sylt rollen die Abrissbagger! Richtung Westerland, an den Tinnumer Wiesen vorbei, wird nun der Schandfleck der Insel abgerissen und weicht einem schnieken Neubau! Doch das Bittere daran: Familien sind bei dem Bauprojekt klar im Nachteil!
Doch warum? Wie nun durch das kommunale Liegenschaftsmanagement mitgeteilt wird, welches sich mit dem Neubau beschäftigt, dürfen nach Fertigstellung nur zwei Gruppen von Menschen das Haus beziehen.
Sylt: Hochhaus wird abgerissen
Viele Jahre dominierte das markante Wohnhochhaus Richtung Westerland das Inselbild. Doch damit ist jetzt Schluss! Die ehemaligen Bewohner sind mittlerweile alle ausgezogen und wurden an anderen Orten der Insel untergebracht, wie beispielsweise der Strandklinik. Somit konnte kurzerhand mit dem Abriss des Wohnblocks begonnen werden.
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Da es sich um einen Abriss in einem Wohngebiet handelt, musste schweres Geschütz aufgefahren werden. Wie es durch „Sylt1“ heißt, wurde dafür der Spezialbagger 960 Demolition herangezogen, der mit 100 Tonnen und einer Arbeitshöhe von 33 Metern seinesgleichen sucht. Etage für Etage baut der Bagger den ehemalige Wohnbunker zurück.
Besonders heikel: Beim Abriss soll so wenig Staub wie möglich produziert werden, da beim Bau Asbest verwendet wurde und dieser sich durch den Rückbau freisetzt und in der Luft verteilen kann. Doch wie geht es mit dem Grundstück weiter?
Sylt: Neubau nur für bestimmte Bewohner
Wie das Onlineportal „Sylt1“ weiter berichtet, sollen nach dem Abriss auf dem Grundstück neue Wohnungen entstehen, die insgesamt 28 Wohneinheiten bilden mit einer Größe von 38 bis 48 m². Die Wohnungen sind für Menschen mit geringem Einkommen vorgesehen und werden mit Mitteln des Landes Schleswig-Holstein finanziert.
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Bitter dabei: Familien wurden bei der Planung nicht berücksichtigt! Wie es heißt, sollen die Wohnungen lediglich für Singles und Paare gedacht sein. Wann der Neubau bezogen werden kann, ist noch nicht bekannt.