Erschreckende Bilder vor der Küste von Sylt! Wie nun berichtet wird, schwimmt auf der Nordsee ein leichter Ölfilm! Es wurden bereits Proben entnommen! Doch was ist der Grund für das Unglück?
Entdeckt wurde der Ölfilm durch einen Satelliten der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs. Bereits am Donnerstag wurden die Aufnahmen gemacht, woraufhin ein Forschungsschiff auf die Nordsee hinausfuhr.
Sylt: Ölfilm 100 Kilometer vor Küste
Am Donnerstag trauten Forschern ihren Augen kaum, als sie auf Satellitenbildern der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs einen Ölfilm 100 Kilometer westlich vor der Sylter-Küste entdeckten. Der 1.500 Meter lange und 200 Meter breite Ölfilm trieb dabei ungehindert in der Nordsee.
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„Bei dem Fund handelt es sich um einen leichten, silbergrauen Film und keinen tiefschwarzen Teppich. Die Situation ist deshalb nicht alarmierend“, erläuterte ein Bundespolizei-Sprecher laut NDR. Wie es weiter heißt, habe der Fund die Klassifizierung „nicht bekämpfungsfähig“ erhalten und sei mittlerweile schon nicht mehr sichtbar. Dennoch führe die Gewässerverunreinigung erneut zu einer hohen Umweltbelastung, die strafbar ist.
Sylt: Forscher entnahmen Proben
Wie es weiter heißt, rückten kurz nach der Entdeckung Forscher aus, um Wasserproben zu entnehmen. Das Patrouillenboot „Bad Düben“ kam dafür zum Einsatz. Dabei soll untersucht werde, wie der Ölfilm entstanden ist und wer dafür verantwortlich sein könnte. Die Proben werden vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg kontrolliert, bevor der Fall an den maritimen Ermittlungsdienst der Bundespolizei in Neustadt übergeben wird.
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Ob der Unfall vom 10 März dafür verantwortlich ist, bei dem zwei Schiffe vor der britischen Küste miteinander kollidierten, ist nicht bekannt. Die Bundespolizei gab dazu bis jetzt jedenfalls noch kein Statement ab.