Lunchboxen sind für viele Menschen alltägliche Begleiter, egal ob zur Arbeit, in die Schule oder die Kita. Heute werden die Boxen auch oft direkt in die Mikrowelle gesteckt, um das Essen aufzuwärmen – solange das auf der Box steht, sollte das ja auch kein Problem sein, oder?
Ein Labortest von „Marchtcheck“ nahm jetzt sämtliche Marken unter die Lupe und testete ihre Lunchboxen aus Kunststoff. 10 Modelle gingen ins Rennen – einer der Sieger ist die Lunchbox von Tedi. Und Tchibo? Flog schon vorher raus…
Tchibo-Produkt verliert gegen Tedi
Von Tchibo ging eine Lunchbox für 9,45 Euro in das Rennen. Die von Tedi kostet lediglich 3 Euro. Verschiedenste Sachen wurden geprüft: Sind verbotene Stoffe in Lunchboxen? Welche Lunchboxen enthalten Schadstoffe? Sind die Lunchboxen wirklich mikrowellengeeignet?
Diese Tests bestanden sowohl die Tchibo-Box als auch das Tedi-Schnäppchen noch im Handumdrehen. Auch die Alltagstauglichkeit wurde getestet, beide Behälter bestehen den Sturztest. Doch als getestet wird, wie dicht die Tchibo-Lunchbox ist, fällt sie durch. Die eingefüllte Tomatensauce läuft heraus. Und auch durch den nächsten Test fällt die Box von Tchibo durch. Was sagt das Hamburger Kult-Unternehmen dazu?
+++ Tchibo springt auf Trend auf – und will dafür auch noch Geld +++
Tchibo sieht kein Problem
Es wurde außerdem getestet, wie langlebig die Kunststoff-Boxen sind. Sie wurden schlappe 300 Mal geöffnet und geschlossen. Während die günstige Tedi-Box damit gar keine Probleme hat, schafft die Silikon-Box von Tchibo zwar den Prozess problemlos – in der Handlung ist sie aber unbequem.
„Der Artikel hat einen umfangreichen Prüfprozess durch eigene Mitarbeiter sowie akkreditierte Prüflabore durchlaufen – alle Anforderungen wurden bestanden, auch hinsichtlich der Haltbarkeit der Filmscharniere“, antwortet Tchibo gegenüber „Marktcheck“.
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Die Test-Sieger sind übrigens die Lunchbox midi von Mepal, die Box von Emsa und als Preis-Leistungs-Sieger die Tedi-Box.