Dieses Schicksal aus dem Zoo Stralsund lässt kein Auge trocken. Im Zoo schlüpften vier kleine Pommerngänse. Doch als sie das Licht der Welt erblickten, war ihre Mutter bereits nicht mehr am Leben.
Eine tragische Geschichte, die ihren Ursprung in unglücklichen Umständen und in einer schlimmen Krankheit hat. Der Zoo Stralsund war machtlos.
Geflügelpest im Zoo Stralsund: Ein kleines Wunder gibt Hoffnung
Der Jahreswechsel brachte eine schlimme Wende für den Zoo Stralsund. Die gefährliche Geflügelpest breitete sich aus und forderte das Leben zahlreicher Tiere. Mehrere Puten und eine Gans starben an der Krankheit. Um eine weitere Verbreitung zu verhindern, mussten kurzerhand alle 128 Zuchttiere getötet werden. Darunter auch die Pommerngänse, die kurz zuvor Eier gelegt hatten.
Doch inmitten der Trauer gab es einen Hoffnungsschimmer in Form von vier Eiern. Diese hatten die strengen Untersuchungen auf Geflügelpest bestanden und durften bleiben. Der Zoo brütete die Eier sorgfältig im Brutschrank bei 37 Grad, damit aus den Eiern gesunde Küken schlüpfen. Durch die Pflege des Zoo Stralsund erblicken auch tatsächlich alle vier kleinen Gänse das Licht der Welt.
+++Zoo im Norden mit trauriger Nachricht – sie werden sie nie wieder sehen+++
Zoo Stralsund: Diese vier Küken kämpfen sich ins Leben
Ohne ihre Mutter müssen die vier kleinen Küken nun aufgezogen werden. Die Tierpfleger des Zoo Stralsund haben die Verantwortung übernommen und kümmern sich liebevoll um die kleinen Waisen. Sie erhalten wärmendes Licht und nährstoffreiches Futter, um ihnen den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen.
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„Ohne die Geflügelpest hätte die Mutter die Eier ausgebrütet“, erklärt Zoo-Chef Dr. Christoph Langner Berichten des „Nordkurier“ zufolge und weiter: „Es ist für uns sehr anrührend, dass diese Pommerngänse überlebt haben..“