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„Bares für Rares“: Lisa kauft eine Brosche – der Preis explodiert kurz darauf

Was für ein Geschäft. Lisa Nüdling hat für 600 Euro eine Brosche gekauft. Wenig später explodiert der Preis geradezu.

© Screenshot ZDF

Bares für Rares: Diese Händler sind am längsten dabei

Bares für Rares zählt zu den beliebtesten ZDF-Produktionen. Diese Händler sind bisher am längsten dabei.

Dinge günstig an- und später wieder teuer zu verkaufen sind Fertigkeiten, die jeder Händler beherrschen muss. Das gilt natürlich auch für die Händlerinnen und Händler der ZDF-Trödelsendung „Bares für Rares“.

Eine, die dies nahezu meisterhaft beherrscht, ist Lisa Nüdling. Die Schmuckexpertin schafft es immer wieder, besondere Stücke für einen guten Preis zu kaufen und für einen noch besseren zu verkaufen. So wie auch in der aktuellen Folge des „Bares für Rares“-Ablegers „Händlerstücke“ zu sehen.

Brosche für 600 Euro wird bei „Bares für Rares“ zum Ring

So hatte sich Lisa Nüdling in einer älteren „Bares für Rares“-Sendung für eine goldene Brosche begeistern können. Während man damals jedoch nur sah, dass Lisa das edle Stück aus den 40-er Jahren, das ein wenig einem Propeller ähnelte, für 600 Euro ankaufte. Was danach geschah, verrieten nun die „Händlerstücke“.

So ließ Lisa Nüdling die schicke Brosche von ihrer Goldschmiedin Heike Füchtenhans umarbeiten. Diese hatte bereits einige Schmuckstücke für die „Bares für Rares“-Händlerin umgearbeitet, genießt also das Vertrauen der 45-Jährigen.

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Und siehe da, auch dieses Mal übertraf sich die Künstlerin wieder selbst. Füchtenhans baute die Brosche nämlich zu einem Ring um. Einem ganz besonderen Cocktail-Ring. So hatte sich die Goldschmiedin schon länger überlegt, dass sie gerne einmal ein Schmuckstück bauen würde, das sich drehen kann. Und da passte die Propeller-ähnliche Brosche einfach perfekt.

„Das gibt es ja nicht!“

Gesagt, getan. Mit viel Eifer und Können installierte Heike ein Kugellager auf einem selbst geschmiedeten Ring, schaffte es so, dass sich die einstige Brosche auf dem Ring drehen konnte. Was dabei herauskam, war ein Ring mit einer Art drehendem Propeller, der sich bei jeder Bewegung mit drehte. Ein tolles Stück, das Lisa am liebsten für sich behalten hätte.

„Das gibt es ja nicht. Das ist ja total filigran. Ich hätte das so nicht für möglich gehalten. Das ist total irre“, strahlte die „Bares für Rares“-Händlerin, „ich weiß nicht, ob ich das nochmal hergebe.“



Am Ende schien dann aber doch der wirtschaftliche Gedanke zu überwiegen. Zumindest rechnete Lisa einmal aus, was sie denn an dem ganz speziellen Ring verdienen wolle: „Ich habe 600 Euro für die Brosche bezahlt, und die liebe Frau Füchtenhans hat sie wirklich großartig umgearbeitet, und bekommt 1.300 Euro für Material und Arbeitszeit. Deswegen werde ich diesen außergewöhnlich schönen Ring bei mir im Geschäft nicht unter 3.500 Euro anbieten.“ Bevor es jedoch zum Verkauf kommt, wolle sie ihn gerne noch einmal selbst ausführen.