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Bürgergeld-Empfängerin kassiert Kindergeld: Sohn muss dafür zahlen

Bürgergeld-Empfängerin Simone erhielt über ein Jahr unrechtmäßig Kindergeld für ihren Sohn Jonas. Nun folgt das bittere Erwachen.

© IMAGO/Wolfilser

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Der Spartensender RTL Zwei ist für seine bunten Unterhaltungs-Sendungen bekannt. Wir zeigen dir die Highlights im Programm des TV-Senders.

In den Mannheimer Benz-Baracken ist immer etwas los. Für viele der „Hartz und herzlich“-Protagonisten, darunter Frührentner und Bürgergeld-Empfänger, sind finanzielle Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen mit Behörden ein fester Bestandteil ihres täglichen Lebens.

Genau das wird auch in der aktuellen Folge von „Hartz und herzlich“ (31. März) bei RTL Zwei deutlich. Bürgergeld-Empfängerin Simone plagen gravierende finanzielle Probleme. Dennoch scheute sie offenbar nicht davor zurück, ihre Schulden noch weiterhin zu erhöhen.

Bürgergeld: Keine Zeit zum Durchatmen

Trotz der Tatsache, dass ihr Sohn Jonas seinen Auszug plant, muss er sich weiterhin mit den Problemen seiner Mutter auseinandersetzen. Aktuell sorgt dabei besonders ein Brief für Entsetzen. So kommt eine Mieterhöhung auf Mutter Simone zu.

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Doch das ist bei weitem nicht alles! Die wahre Spitze des Eisbergs wurde durch etwas ganz anderes erreicht. Ein Schreiben steht dabei im Mittelpunkt. „Das ist wieder ein Antrag für Kindergeld. Hast du wieder Kindergeld bekommen? Wenn du das jetzt machst, geben sie dir wieder etwas und ich muss es wieder zurückzahlen“, zeigt sich Jonas völlig schockiert.

Der Hintergrund: Simone dürfte eigentlich kein Kindergeld mehr beziehen, da ihr Sohn mittlerweile einen gut bezahlten Job hat. Laut Jonas würde seiner Mutter die Summe nur zustehen, wenn er sich noch in einer Ausbildung oder in der Schule befände.

Simone steht das Wasser bis zum Hals

„Ich sehe es schon kommen, dass es wieder auf mich zurückkommt und ich es zurückzahlen muss“, beschreibt er sichtlich genervt. Doch seine Mutter scheint sich wenig darum zu kümmern. Sie zieht weiter an ihrer Zigarette und zeigt keinerlei Reaktion.

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Das Kuriose: Bereits in den letzten Monaten hatte Simone unrechtmäßiges Kindergeld erhalten. Eine beachtliche Summe hat sich inzwischen angesammelt, die sie nun an die Familienkasse zurückzahlen muss. „Die wollen Kindergeld zurück, knapp über 10.000 Euro“, ist sich Simone ihres Vergehens bewusst.

Jonas möchte Klarheit schaffen

Jonas kann die Höhe der geforderten Rückzahlung nur zum Teil nachvollziehen. „Ich muss halt nur die Nachweise holen, dass ich noch in der Maßnahme war. Es geht ja schon um das Jahr 2016. Da war ich noch in der Schule, danach in der Maßnahme und habe noch nicht gearbeitet.“ Demnach hätte Simone in diesem Zeitraum noch Anspruch auf das Kindergeld gehabt, erst seit etwas über einem Jahr beziehe sie es unrechtmäßig.



Doch wie soll es nun weitergehen? Jonas stellt kurz und knapp fest, dass er mit seiner Verlobten zusammenziehen werde. Simone müsse sich derweil ein neues Eigenheim suchen, da ihr aufgrund von Amtsauflagen nicht so viel Wohnraum zusteht. Völlig unklar ist aber, wer für die hohe Rückzahlung aufkommen wird…