Es war eine überraschende wie traurige Nachricht, die in dieser Woche durch die Welt ging: Prinz Harry wird als Schirmherr der Aidswaisenhilfe „Sentebale“ zurücktreten. Vor knapp zwanzig Jahren hatte der Duke of Sussex die Organisation in Gedenken an seine verstorbene Mutter Prinzessin Diana gegründet. Hintergrund, so heißt es in der „Times“, sei ein erbitterter Streit hinter den Kulissen. Ein schwerer Schlag für den Prinzen.
Er sei „untröstlich“, heißt es nun von Royals-Experte Arthur Edwards in der „Sun“. Dies will Edwards so genau wissen, weil ihm Prinz Harry einst selbst gesagt habe, dass die Unterstützungen der „verlorenen jungen Südafrikas“ das „Großartigste“ war, dass er jemals getan habe.
Prinz Harrys schwieriger Schritt
„Harry gründete für diese Jungen eine Abendschule, stellte einen Lehrer ein und oft gingen sie zwei Stunden im Dunkeln zu dieser Schule, die mit Öllampen beleuchtet war. Wegen des schlechten Lichts konnte man die Tafel kaum erkennen, aber diese Jungen, die Analphabeten gewesen waren, wollten unbedingt eine Ausbildung bekommen“, so Edwards weiter.
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Überraschend und ein wenig seltsam war jedoch, dass Harry im vergangenen Oktober zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder bei „Sentebale“ war. Seine Frau Meghan Markle habe er nie mit dorthin genommen.
Was wird Prinz Harry nun tun?
Für Arthur Edwards stellt sich nun die Frage, was Prinz Harry jetzt tun wolle. „Denn wenn er seine Wohltätigkeitsorganisationen – die ihm sehr am Herzen lagen – aufgibt und nicht mehr für die königliche Familie arbeitet , was wird er dann mit dem Rest seines Lebens anfangen?“, fragt sich der Experte.
Eine gute Frage. Jedoch kursieren derzeit Gerüchte um eine Dokumentation über das Leben seiner Mutter Diana, in die Harry involviert sein soll. Um eine lebenslange Aufgabe handelt es sich dabei jedoch auch nicht.