Es war ein Knall zum Jahresende der vergangenen Formel-1-Saison: Sergio Perez musste Red Bull verlassen, nachdem er auf ganzer Linie enttäuscht hatte. Ein neues Team konnte der Mexikaner nicht mehr finden, alle Plätze waren besetzt.
Doch seine Formel-1-Karriere will Perez nicht beenden. Den Traum von der Rückkehr hat der ehemalige RB-Pilot nicht aufgegeben. Im Gegenteil: Perez erklärt jetzt, dass eine Entscheidung bald bevorsteht.
Formel 1: Perez-Hammer?
Seit einigen Wochen wird Perez mit einem Team ganz besonders in Verbindung gebracht: Cadillac. Ab dem kommenden Jahr wird das elfte Team an den Start gehen. Dann mit Perez im Auto? Der Mexikaner soll neben einem US-Piloten fahren, da er über die jahrelange Erfahrung in der Motorsport-Königsklasse verfügt.
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Gegenüber „F1.com“ äußerte sich Perez jetzt zu seiner Zukunft. „Wenn ich ein Projekt finde, das mich vollständig motiviert, zurückzukommen, wo das Team an mich glaubt und meine Karriere, meine Erfahrung und alles, was ich einem Team bringen kann, schätzt, werde ich es in Betracht ziehen“, sagte der Mexikaner.
Er will sich aber etwas Zeit lassen, „um all meine Optionen auf den Tisch zu bekommen und eine Entscheidung darüber zu treffen, was ich als Nächstes mit meiner Karriere mache.“ Bislang ist es unklar, welche Teams Perez noch haben wollen. Er selbst erklärt aber, dass er von vielen Teams kontaktiert worden sei: „Jetzt hat die Saison begonnen, also werden sich in den kommenden Monaten einige Dinge öffnen.“
„Werde meine Entscheidung treffen“
Mit diesen Teams wird er dann anfangen, Gespräche zu führen. Sobald der ehemalige Formel-1-Pilot alle Optionen kennt, „werde ich meine Entscheidung treffen. Was für mich sehr klar ist, ist, dass ich nur zurückkomme, wenn das Projekt Sinn macht und etwas ist, das ich genießen kann“, betont Perez.
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Dass er jetzt ein Jahr lang nicht gefahren ist, sei für Perez kein Problem. Er will dann ab 2026 wieder zurückkehren und richtig angreifen: „Ich war schon lange in der Formel 1, ich habe das meiste davon gemacht. Wenn man einen Schritt zurücktritt, erkennt man, wie viel man im Leben aufgibt, um in dem Sport zu sein. Also, um voll engagiert in der F1 zu sein, brauche ich die Motivation.“