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Kaufland, Lidl und Co.: Ausgerechnet bei beliebter Marke kommt es jetzt ans Licht

Zurzeit geht wohl niemand gern bei Kaufland, Lidl und Co. einkaufen. Diese Nachricht dürfte nun noch mehr die Lust darauf verderben.

© IMAGO/Jan Huebner

Kaufland: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Lebensmittel-Einzelhandelskette Kaufland wurde 1968 gegründet und hat seinen Hauptsitzt im baden-württembergisch Neckarsulm. In diesem Video stellen wir dir das Unternehmen vor.

Zurzeit wird der Wocheneinkauf bei Kaufland, Lidl und Co. für viele Kunden zur Herausforderung. Seien es oftmals leere Regale, weggeschlossene Produkte oder schlichtweg die drastisch erhöhten Preise bei alltäglichen Lebensmitteln. Fast jeder überlegt sich aktuell zweimal, ob er etwas wirklich kauft oder nicht.

Doch ein Unternehmen schießt nun richtig den Vogel ab. Kunden bekommen nämlich für gleiches Geld weniger Produkt. Diese sogenannten Mogelpackungen sind mittlerweile überall in den Regalen von Kaufland, Lidl und Co. zu finden. Doch um was genau handelt es sich hierbei?

Kaufland-Kunden machen große Augen

Die Rede ist von Produkten des Unternehmens Dr. Oetker. Wie Verbraucherzentrale berichtet, reduziert der Konzern seit einigen Wochen die Füllmengen vieler Produkte – bei gleichbleibenden Preisen. Dadurch sind die Produkte um bis zu 50 Prozent teurer, da die Füllmenge gesunken ist. Das trifft vor allem Artikel mit Kakao oder Schokolade. Bereits mehr als mehr als 100 Kunden von Kaufland, Lidl und Co. haben sich zu den Produkten von Dr. Oetker beschwert.

+++Kaufland-Kunden suchen nach Produkt – „Was ist da los?“+++

Davon betroffen sind konkret unter anderem Müslis mit Schokolade, Puddingpulver mit Kakao, Kirschgrütze und der Marmorkuchen. Das Unternehmen macht die Kunden zwar auf die Reduzierung der Füllmenge mit „Weniger Inhalt. Unveränderte Qualität“ aufmerksam. Jedoch gibt Dr. Oetker nicht konkret die Füllmengenreduzierung an. Lediglich beim Puddingpulver steht eine brauchbare Angabe – in Form von „ein Beutel weniger“ – drauf.


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In einer Stellungnahme rechtfertig der Großkonzern sein Vorgehen. „[Es gibt] eine Vielzahl ungewöhnlicher Umstände, die einen immensen Einfluss auf die Kosten der Nahrungsmittelproduktion vieler Lebensmittelhersteller haben und sich folglich auf die Preisgestaltung von Nahrungsmitteln auswirken. […] Besonders drastisch ist der Preisanstieg bei Kakao“, heißt es in dem Statement.