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Trump-Wähler hat plötzlich Angst um seine Existenz: „Wer konnte das erwarten?“

Böses Erwachen für einen Trump-Wähler. Er ist schockiert und überrascht, dass der US-Präsident das macht, was er im Wahlkampf ankündigte.

© IMAGO/Newscom / AdMedia

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Böses Erwachen für einen Trump-Wähler. Während der Mann im Weißen Haus mit seinem Zickzack-Kurs und seiner Zollpolitik für chaotische Verhältnisse sorgt, merken nun auch erste Trump-Wähler, was sie sich eingebrockt haben. Die Sorge geht um, dass es zu einer Rezession kommt in den USA. Einer davon ist Jeremy Petersen.

Dem „Spiegel“ hat Petersen nun seinen Frust geschildert, denn die Politik Trumps könnte ihn in den wirtschaftlichen Ruin treiben.

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Wähler fühlt sich betrogen, weil Trump das macht, was er ankündigte

Petersen bezeichnet sich als konservativen Stammwähler der Republikaner. Niemals habe er erwartet, dass Trump in seiner zweiten Amtszeit zum „Antikapitalisten“ werden würde. Klar, Trump habe auch im Wahlkampf mit Importzöllen gedroht, doch da sei doch alles harmlos ausgegangen. Nun setzt der Präsident seine Agenda um – und der Unternehmer Petersen fühlt sich betrogen.

Zusammen mit seinem Bruder hat er eine Firma für Premium-Futter für Hunde und Katzen aufgebaut. Identity Pet Nutrition heißt ihre Marke. Ihr Problem: Das Futter wird in Kanada hergestellt, in den USA habe sich keine Fabrik gefunden, die diese hochwertigen Fleischprodukte für Tiere herstellen wollte.

„Ich kann keine Fabrik für 15-25 Millionen in den USA bauen“

Die von Trump angekündigten 25 Prozent Zölle für Waren aus dem Ausland treffen Petersens Geschäft somit hart. Die Bank hat den Futterproduzenten bereits die Kreditgrenze um die Hälfte gekürzt, „wegen des Kanada-Risikos“. Einfach die Produktion in die USA verlagern? Für den Mittelständler unmöglich: „Ich habe keine 15 bis 25 Millionen Dollar, um eine Fabrik zu bauen“, so Petersen gegenüber dem „Spiegel“.

Wenn die Trump-Zölle kommen, müsse er somit die Preise um rund ein Drittel erhöhen. Ob die Konsumenten das mitmachen werden, sei völlig unklar. Petersens Hoffnung sind die Zwischenwahlen im Herbst 2026. Auch wenn sich Trump in den aktuellen Umfragen noch halten kann, ist er überzeugt davon, dass sich die politische Stimmung im Land dreht. An der Börse hätten viele schon reichlich Geld für ihre Altersvorsorge verloren, der Sparkurs werden noch viele schmerzen.


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